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Wednesday, October 28. 2009

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Beziehungskiller Geld und Finanzen

Das liebe Geld ist ein häufiges Thema in Partnerschaften. Auf einer Stufe mit Eifersuchtsstreitigkeiten, bringen die Finanzen die Liebe häufig ins Wanken. Die Diskussion über unnötige Ausgaben, Geiz, Finanzlöcher und Geldkonten sollte man frühzeitig entschärfen. Es wäre doch schade, wenn durch den Beziehungskiller Geld der trauten Zweisamkeit ein Riegel vorgeschoben wird. Damit die persönliche Finanzlage nicht zum KO-Kriterium für die Beziehung wird, gilt es einige Grundregeln zu beachten. Beim Thema Geld geht es nicht etwa nur um Prestige und die Machtverteilung innerhalb einer Beziehung. Vielmehr spielen Vertrauen, Sicherheit und Stabilität eine wichtige Rolle, wenn es um die Finanzen geht.
Wenn der Rubel bzw. Euro rollt, stellt sich nicht selten Streitpotential in einer Beziehung ein. Man kann die Qualität einer Partnerschaft zwar nicht ausschließlich am Umgang mit Geld messen, jedoch beugt ein frühzeitiger Blick auf die Finanzen potentiellen Streitigkeiten vor. Paare, die bereits am Beziehungsbeginn klare Verhältnisse schaffen, können sich lästige Diskussionen mit dem Partner sparen. „Du gibst zu viel aus!“, „Dein Geiz macht mich wahnsinnig!“ und Fragen wie „Musstest du das unbedingt kaufen?“ gehören dadurch schnell zur Vergangenheit an und entschärfen den Beziehungskiller Geld. Wird jeder noch so kleine Euro-Betrag zum Spielball in der Beziehung, können die finanziellen Reibereien zum Aus für Liebe und Partnerschaft führen. Die gemeinsame Einigung zum Umgang mit den Finanzen gehört deshalb zu den entscheidendsten Faktoren, um dauerhaft glücklich und gemeinsam durchs Leben zu gehen.


In Sachen Geld getrennte Wege gehen?

Während am Anfang einer Beziehung „deine“ und „meine“ noch klar voneinander getrennt sind, kommt es später zur Frage „Deine? Meine? Oder Unsere?“. Damit man über gemeinsame Güter nicht endlos streiten muss, sollten solche Anschaffungen zu gleichen Teilen getätigt werden. Wer Einkommen und Vermögen nicht strikt trennen kann, kann sich durch das 50-prozentige Einbringen von Leistungen und Geldwerten im Problemfall häufig schneller gütlich einigen. Für die gemeinsame Zukunft sind Vertrauen und Stabilität die Basis jeder Beziehung. Diese beiden Werte stehen auch in Sachen Geld und Finanzen ganz weit oben. Das Geld wird nicht als Machtmittel eingesetzt, sondern gemeinschaftlich verwaltet. Wer hier nicht auf dem Partner vertrauen und sich auf gemeinsam getroffene Absprachen verlassen kann, ist dem Beziehungskiller beinah hilflos ausgeliefert. Harmonie ist also auch beim Thema Geld gefragt.

Ob man in einer Beziehung bei Geld vollkommen getrennte Wege gehen sollte oder mit dem Partner ausführlich finanzielle Arrangements trifft, bemisst sich nach den persönlichen Wünschen und Vorstellungen. Ist die Beziehung frisch und jung, stellt sich die Frage nach einem gemeinsamen Konto lange nicht. Ein ausgewogenes Hin und Her der Euro ist hier meist die Regel. Längst ist die klassische Rollenverteilung ins Wanken geraten, so dass Männern Geld nicht als alleiniges Machtmittel dient. Aber auch das Leben mit vermögenden Frauen, die sich nicht immer einladen lassen wollen, muss gelernt sein.
Ist die Beziehung gereift, sollte man auch Themen wie Geld im alltäglichen Gespräch nicht auslassen. Die Frage, wie man mit gemeinsamen Anschaffungen umgeht oder wer welche Rechnungen bezahlt sollten grundlegend geklärt werden. Wer dabei kompromissbereit und offen ins Gespräch geht, gewinnt am Ende Sicherheit im Umgang mit Geld in der Partnerschaft.

Finanzielle Freiheit schützt die Liebe

Das Bett teilen, musst nicht heißen auch das Geld zu teilen. Paare sind mit der Einrichtung von insgesamt drei Konten sehr gut beraten. Dabei kann jeder Partner über die eigenen Finanzen selbst bestimmen und zahlt für gemeinsame Anschaffungen und Kostenpunkte wie Miete einfach auf das dritte, gemeinsame Konto ein. Ob diese Variante etwas für Sie ist, sollten Sie in aller Ruhe mit dem Partner besprechen. Nur wenn beide sich einig sind, findet man in Geldbelangen eine gute Lösung, die später die Partnerschaft nicht belastet. Sollte es dann doch mal kriseln, kann man sich auf die gemeinsam vereinbarten „Geld-Regeln“ berufen und so Streitigkeiten rasch entschärfen. Generell sollte sich jeder innerhalb einer Beziehung seine finanzielle Freiheit bewahren. Bestimmte Ausgaben sind in erster Linie eine persönliche Sache und müssen nicht zum Streitpunkt in der Beziehung gemacht werden. Auch ein kleines unerwartetes Geschenk für den Partner sollte nicht sofort hinterfragt werden, sondern dankend angenommen werden. Vor dem Beziehungs-KO bei größeren Ausgaben schützt die gemeinsame Planung der Bezahlung. Sie werden schnell merken, wie viel Halt der richtige Umgang mit Geld Ihrer Beziehung geben kann.
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